Corona-Tagebuch in Bildern

Die Coronazeit ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. 

Es sind schwierige Zeiten für Künstler aller Sparten. Musiker, Maler, Fotografen – sie alle gehören zu den Berufen, die nicht systemrelevant sind. Dabei sind gerade Kreativität und Kunst in diesen Tagen die Dinge, die uns die Kontaktsperre erträglich machen.

Ich werde hier in regelmäßigen Abständen Bilder posten, die mir im Laufe der Pandemie vor die Kamera kommen.

Tag 61 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Freitag. Schon wieder Wochenende. Dabei unterscheiden sich die Arbeitstage von den Wochenenden eigentlich kaum noch. Ich sitze von Montag bis Freitag genauso lange im Garten in der Sonne wie ich an Samstagen und Sonntagen vor dem Rechner verbringe. Alles verschwimmt…

Tag 60 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Schon 60 Tage! Kommt mir gar nicht so lange vor. Irgendwie rennt sie Zeit. Die Menschen scheinen sich an den Zustand zu gewöhnen. Schlange stehen vor Geschäften, Abstand halten, kontaktlos bezahlen, Mundschutz tragen ist ganz selbstverständlich geworden. Auch zu Hamsterkäufen kommt es schon lange nicht mehr…

Tag 59 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Es gibt immer noch wenig zu tun auf der Arbeit. In der vergangenen Woche habe ich Überstunden abgefeitert. Aber immer zuhause ist auch langweilig…

Tag 58 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Es bleibt trocken. Die Sonne scheint, aber es hat sich merklich abgekühlt. Wegen des Futter- und Wassermangels füttern wir die Wildvögel ganzjährig. Zur Belohnung ist der Garten voller gefiederter Gäste. Jeden Morgen und jeden Abend schaut ein Buntspecht vorbei…

Tag 57 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Schon gestern Abend zogen am Himmel Gewitterwolken auf. Über Nacht hat sich der Himmel mit einer dicken Wolkendecke zugezogen und die Temperaturen sind von 20 Grad auf ein Grad gefallen. Geregnet hat es bisher trotzdem nicht…

Tag 56 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Herrliches Wetter. ich bin mit Blumen und Pralinen auf dem Weg nach Flaesheim, um meine Mutter zu besuchen. Wir werden im Garten Kaffee trinken und Kuchen essen. Da ist genug Platz um Abstand zu halten. In den Altenwohnheimen dürfen Bewohner auch wieder besucht werden. Aber nur für eine halbe Stunde und persönlicher Kontakt ist nicht zugelassen. Gespräche finden durch eine Plexiglasscheibe statt. 
Während die Behörden trotz der ersten Lockerungen bemüht sind, den bestmöglichen Schutz vor Ansteckung aufrecht zu erhalten, gibt es Massendemonstrationen gegen die „staatliche Diktatur und die Einschränkung der persönlichen Entfaltungsrechte“ in vielen großen Städte, Die Menschen stehen dicht an dicht und beschwören Verschwörungstheorien.
In Haltern sind die Straßen voller Ausflügler und dichten Gruppen von Bikern…
 

Tag 55 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Morgen ist Muttertag. Obwohl die Zahlen der Infektionen durch die Lockerungen der Ladenöffnungszeiten wieder ansteigen, drängen sich die Menschen bei dem schönen Wetter in der Stadt um noch letzte Geschenke zu besoregn. Es ist Sommer in der Stadt…

Tag 54 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 
Freitag, 8. Mai. Der Tag, der ein Feiertag werden sollte… Europatag. Jahrestag zum 8. Mai 1945 der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Heute vor 75 Jahren ging der zweite Weltkrieg zuende. Keine Feierlichkeiten anlässlich dieses historischen Datums. 27 Einzelkämpfer kriegen eine Videoschalte nicht hin.
Im Fernsehen erklingt „Freude schöner Götterfunken“. Vielleicht sollte es besser „The final countdown“ sein…

Tag 53 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Die ersten Lockerungen sind in Sicht: Ab dem 18. sollen viele Betriebe und Gastronomien wieder öffnen dürfen. Allerdings unter Auflagen! Eine zweite oder sogar eine dritte Infektionswelle kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden.

Tag 52 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Die Coronakrise ist für den weltweiten Luftverkehr eine wirtschaftliche Katastrophe. Nur ein Bruchteil der Maschinen ist noch in der Luft. Tourismus gibt es nicht mehr. Bilder wie diese sind eine Seltenheit in diesen Tagen. 

Tag 51 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Nach der Lockerung der Auflagen und dem Öffnen der Läden und Friseure ist die Innenstadt wieder voll. Heute ist Markttag, wie jeden Dienstag. Aber es ist anders als sonst. Alle Menschen tragen nun Gesichtsschutz. Die Polizei kontrolliert rund um den Platz. Irgendwie fühlt sich das komisch an. Aber den Beschränkungen haben wir zu verdanken, dass es in Haltern nur wenig Kranke gibt und die Geschwindigkeit der Neuinfektionen sinkt. Zurzeit sind von 77 bekannten Infizierten 74 Personen schon wieder gesund.

Vor den Marktständen mit selbstgenähten Behelfsmasken in allen Farben und Mustern sind lange Schlangen. Es gibt Anbieter, die verkaufen innerhalb von zwei Stunden 500 Masken! Manche Frauen machen Witze: Als hätte man es als Frau nicht sowieso schon schwer genug – jetzt hat man morgens vor dem Kleiderschrank auch noch die Qual der Wahl der farblich passenden Maske zum Outfit!

Aber ganz so lustig ist es dann doch nicht. Egal wen ich anlächle; es lächelt niemand zurück. Hinter der Maske funktionieren Körpersprache und Mimik nicht…

Tag 50 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Heute ist internationaler Tag der Pressefreiheit. Da passt dieses Bild! Ansonsten habe ich heute das gemacht, wozu die Ausgangssperre sich am besten eignet: Das Haus ausgemistet. Dabei sind Dinge zu Tage gekommen, die ich gerade jetzt schmerzlich vermisst und eigentlich auf nimmer Wiedersehen verschütt-gegangen geglaubt hatte. Ein ganzer Karton mit Einweg-Mundschutzmasken…

Tag 49 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Eine Freundin aus Frankreich ruft an. Wir kennen uns seit Teenagertagen dank des Schüleraustausches unserer Schulen. Sie lebt ländlich im Norden des Landes, ist aber regelmäßig in der nächsten, großen Stadt unterwegs. Wie erlebt sie die Corona-Kontaktsperre?

Sie berichtet von der erschreckend zunehmenden Lautstärke und den nachlassenden Hemmungen bei der Wortwahl von Erwachsenen, deren Geschrei aus den balkonlosen Wohnungen der Mietskasernen auf die grauen Straßen dringt. Kreischende Frauen, brüllende Männer, weinende Kinder…

Die Ausgangssperre wirkt sich in Vierteln wie diesem drastisch aus. Häusliche Gewalt nimmt in diesen Tagen extrem zu. Überall auf der Welt…

Tag 48 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

 

Der zweite Mai kommt mit Gewitter, Hagel und Regen. Die Natur atmet auf. Auch wenn ich mir die ersten Maitage freundlicher vorgestellt habe – wenn der Sommer wieder so heiß, trocken und lang wird wie die letzten beiden, dann tut die Erde gut daran, jetzt jeden Tropfen aufzusaugen. 

Der Mühlbach ist voll wie kaum jemals zuvor. Das Hochwasser schwemmt interessante Objekte ans Ufer…

Tag 47 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Erster Mai DGB – Tag der Arbeit. 

🌺 Endlich Mai 

Mein Herz erwacht voll Ungeduld und kann nicht länger warten. Jetzt sind die kalten, dunklen Nächte wohl vorbei.
Es fliegt im ersten Morgenlicht hinaus in meinen Garten, wo junges Leben neu erblüht und neue Liebelei: Endlich Mai

Das erste zarte Gras unter den nackten Füßen. Das erste Grün erfrischt die Seele, kitzelt auf der Haut.
Und mit den frühen Vögeln möchte ich singend grüßen den neuen, jungen Tag und rufe laut: Endlich Mai

Im Frühlingswind ein letzter, schwacher Hauch des nun vergeh’nden, kalten Winters schwingt,
Derweil ein leichter, lauer Luftzug auch verheißungsvoll bereits vom nahen Sommer singt: Endlich Mai

Tag 46 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Es regnet. Laut Wetterbericht soll dieser Zustand noch ein paar Tage andauern. Die Erde freut´s. Dass ausgerechnet am ersten Mai das Wetter schlecht sein soll, ist dagegen weniger erfreulich…

Tag 45 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Ist die Pandemie eine Gefahr für die Demokratie oder stärkt sie sie sogar? Interessante Ansätze, mit denen sich die Politik gerade befasst…

Tag 44 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Heute ist endlich Regen angesagt. Am Vormittag ist davon noch nicht zu spüren. Als ich um 17 Uhr die Redaktion verlasse, ziehen Wolken auf. Kurz darauf gießt es wie aus Kübeln. Ich brauche mit dem Rad nur fünf Minuten bis nach Hause, trotzdem reicht die Zeit, dass ich trotz Anorak nass bis auf die Knochen bin. 

Tag 43 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Das Wetter ist herrlich. Seit Wochen liegen wir in jeder freien Minute draußen auf der Terrasse in der Sonne. Wenn immer es geht, erledige ich meine Schreibarbeit im Garten. Ich bin eine Sonnenanbeterin. Schon immer gewesen. Allerdings scheint auch dieses Jahr wieder so heiß und trocken zu werden wie die beiden zuvor. Das ist nicht nur für die Landwirtschaft ein extremes Problem, sondern entwickelt sich im Zuge der weiteren Klimaerwärmung zu einer globalen Katastrophe. Zusammen mit der Corona-Pandemie kommt da schon so etwas wie Endzeitstimmung auf… 

Tag 42 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Manche Tage haben einfach etwas ganz besonderes. Da ist die Natur vor der Haustür so atemberaubend schön, dass alles andere dahinter für einen Moment verblasst. Der heutige Sonntag ist so ein Tag. Es ist Frühling, die Natur erwacht. Pure Lebensfreude überall. Selbst die Fische im Gartenteich sind schwer verliebt…

Tag 41 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Wenn die (Masken)Pflicht ruft: An diesem Samstag ist Basteln und Nähen angesagt. Ich habe noch einen kleinen Karton mit Masken aus dem Krankenhaus aus der Zeit als mein Vater todkrank war und wir ihm nur mit Schutzkleidung nahe kommen durften. Aber die werden nicht lange reichen. Warum heißen die Dinger eigentlich „Mund-Nasen-Maske“? So wie ich nur einen Mund habe, habe ich doch auch nur eine Nase. Müsste dann doch richtigerweise Mund-Nase-Maske heißen. Oder Münder-Nasen-Masken… Oder?

Die behelfsmäßigen Masken schützen den Träger nicht, aber andere. Wenn jeder eine trägt, ist allen gedient. Da dies freiwillig nicht geschieht, begrüße ich das Gebot. Ein bisschen unangenehm ist es schon, vor allem wenn es warm ist. Aber es gibt Schlimmeres. Erkranken zum Beispiel. 

Tag 40 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Seit gestern sind die Schulen zumindest für die Oberstufenklassen wieder geöffnet. Über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme wird heftig gestritten. Ab nächstem Montag  herrscht auch in NRW die Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Veranstaltungen sind aber nach wie vor untersagt. An Plakatwänden hängen die Reste von Hinweisen auf Konzerte, Märkte, etc. in traurigen Fetzen herunter.

Wenn ich um 17 Uhr Feierabend habe und durch die Stadt zurück nach Hause fahre, sehe ich wieder viele Menschen in der Fußgängerzone. Die Läden sind fast alle wieder auf! Ein wohltuender Anblick! Hoffentlich flacht die Kurve trotzdem weiter ab…

Tag 39 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Während ich mich noch über die Langeweile beklage, erreicht mich eine WhatsApp-Nachricht aus dem Senegal. Eine von vielen täglich, seitdem ich im letzten September eine Rucksack-Tour durch Westafrika unternommen und dabei viele Menschen kennengelernt habe. Natürlich tauschen wir uns auch über Corona aus.

Ich weiß, dass die Menschen dort nicht vom Staat oder irgendeinem wohltätigen System aufgefangen werden, wenn sie Arbeit, Wohnung, Gesundheit verlieren. Wir jammern hier in Westeuropa auf sehr hohem Niveau!

Einer meiner Kontakte ist Issa. Er hat mir im Senegal ein Interview gegeben zum Thema Auswirkungen des Klimawandels auf die Region Westafrika. Zum Abschied hat er mir ein Holzpferdchen geschenkt, dass er geschnitzt hat. Er wollte kein Geld dafür, dabei ist es die einzige Arbeit die er hat. In den Sommermonaten verkauft er Holzschnitzereien an Touristen am Strand.

Seit Corona gibt es keine Touristen mehr, also auch kein Geld. Issa nächtigt seitdem am Strand, weil er seine winzige Unterkunft nicht mehr bezahlen kann. Einzig sein Handy, dass ihm die Frau eines Freundes damals geschenkt hatte, darf er gnädigerweise noch in einem der kleinen Hotels oder bei einem Freund aufladen. Er schickt Selfies, auf denen er noch magerer ist, als er damals schon war.

Es war ein Glück für ihn, dass er vor einigen Tagen Arbeit auf einer Baustelle gefunden hat. Gestern kam ein neues Foto: Es zeigt ihn mit einem komplizierten Beinbruch auf einer Pritsche auf der Baustelle. Er ist bei der Arbeit vom Haus auf die Straße gestürzt. Arbeitsschutz, Lohnfortzahlung, ein Platz im Krankenhaus, Versicherung? Fehlanzeige…

Was immer die westeuropäische Phantasie sich auszumalen imstande ist – die Realität ist schlimmer!

Tag 37 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Und täglich grüßt das Murmeltier. In der Redaktion ist eine solche Flaute, dass ich langsam das dumme Gefühl habe, ich verdiene mein Geld im Schlaf – wenn´s nicht so laaangweeeiiilig wähhhre…

Wenn die Corona-Krise vorüber ist, werde ich eine Schreibtisch-Schreibunterlagen-Sonderausstellung organisieren…

Tag 36 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James… The same procedure as every day, James…

Tag 35 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Eine neue Woche hat begonnen. Vier Stunden Homeoffice, halbe Stunde Pause, vier Stunden Redaktion. Es passiert fast nichts mehr. Kaum noch eine Pressemitteilung kommt rein und wenn dann geht es immer nur um Corona. Ich stelle fest, dass meine einzige Abwechslung darin besteht, zum Kühlschrank zu rennen. Das muss aufhören. Ab jetzt ist Schnuckern verboten; Kritzeln auf der Schreibunterlage erlaubt…

Tag 34 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Ein wunderbarer, sonniger Sonntag. Ich verbringe ihn im Garten mit den Füßen im Teich, lese und schreibe. Ab morgen darf ein Teil der Geschäfte wieder öffnen. Ich überlege mir, was ich als erstes mache. Der Konsum hat mir nicht gefehlt. Aber nun, da die Aussicht besteht einiges zu kaufen, was ich in den letzten Wochen „entbehren“ musste, bekommt mich ein Gefühl wie damals als Kind in der Vorweihnachtszeit. Ich ertappe mich dabei in Gedanken einen Wunschzettel zu schreiben und das alles bis Ende der Woche gekauft zu haben – falls die Geschäfte doch wieder schließen müssen…

Tag 33 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Im Radio läuft eine Sendung mit Vorschlägen zur Gestaltung der Corona-Zeit während der Ausgangssperre. Ich kann von mit behaupten, dass ich mich mit mir selbst in bester Gesellschaft fühle, wenn ich allein bin. Vielleicht habe ich aber auch nur gut reden – als Journalistin zähle ich zum Kreis der „systemrelevanten“ Personen und trage eine Bescheinigung bei mir, die mir erlaubt, das Haus zu verlassen und zumindest halbtags in der Redaktion zu arbeiten. Home-Office hat ´ne Menge für sich, aber irgendwann fällt einem die Decke trotzdem auf den Kopf. So richtig anstrengend wird es, wenn dann noch gelangweilte Kinder ihr Recht fordern…

Tag 32 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Der Verdopplungszeitraum der festgestellten Infektionen hat sich auf über dreißig Tage verlängert. Ein bemerkenswerter Erfolg, der der konsequenten Kontaktsperre und der Disziplin der meisten Bürgerinnen zu verdanken ist.

Seit gestern gibt es erste Lockerungen des Shutdowns. Läden mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern dürfen wieder öffnen. Resauranst, Bars und Kneipen bleiben vorerst weiterhin geschlossen. Die Regelung stößt bei vielen Kunden und Händlern auf Unverständnis. Bei Baumärkten hat die Ladengröße von Anfang an keine Rolle gespielt…

Tag 31 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Facebook fragt mich: Erinnerst du dich noch an diesen Beitrag vor einem Jahr? 

Natürlich errinnere ich mich! An einen lauen Frühlingstag mit vielen Freunden, an Musik im Garten, an Eltern, die beide mit uns sangen, an einen Vater, der noch lebte…

Tag 30 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Manchmal ist einfach Zeit für morbiden Charme.

Dreißig Tage sind vergangen seit Einführung der Kontaktbeschränkung. Noch in dieser Woche will die Bundespolitik darüber beraten, ob anhand der zumindest in Deutschland abflachenden Infektions-Kurve Lockerungen möglich sein können. Viele Unternehmen stehen vor dem Aus. Es gilt einen akzeptablen Kompromiss zu finden zwischen der Gesundheit der Bürger und dem Überleben der Wirtschaft.

Was aber ist ein akzeptabler Kompromiss?

Tag 29 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Wenn die Gefahr um uns herum nicht unsichtbar wäre, würden wir sie dann ernst(er) nehmen?

Während der Ostertage war es nicht immer menschenleer in der Stadt. Der Anlass und das herrliche Wetter zogen Spaziergänger hinaus an die frische Luft. Irgendwie verständlich. Leider wurde der Abstand nicht immer eingehalten. 

Tag 28 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Wer frisch verliebt ist, tut in diesen Tagen gut daran, kein Mensch zu sein. Wie machen das Paare, die nicht zusammen in einem Haushalt leben? Wie werden sie mit der Trennung und der Kontaktsperre fertig?

Tag 27 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Einfach mal Abheben und Davonfliegen – das wärs´…

Heute ist Ostern – kein Gottesdienst, kein Spaziergang, kein Verwandtenbesuch, kein Eiersuchen. Aber das Wetter ist herrlich. Wenigstens das…

Tag 26 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Fast leere Autobahnen in Deutschland. Selbst am Gründonnerstag, wo sonst der Hauptreiseverkehr während der Ostertage stattfindet. Nur der Berufsverkehr darf (wieder) fahren – auch an den Wochenenden. Und natürlich Polizei,  Krankenwagen und Feuerwehr.

Für uns ist in diesen Tagen das Auto ein Hochsicherheitstrakt, in dem man sich für kurze Zeit aus dem Haus wagen kann.

Kontaktsperre ist wie ein Haus ohne Fenster…

Tag 25 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

#flattenthecurve Zu Beginn der Kontakt- und Ausgehbeschränkungen  Hat sich die Zalhl der Infizierten alle drei Tage verdoppelt. Das nächste Ziel war eine Verdopplungszeitraum von zehn Tagen zu erreichen. Nun hört man, wir seien bei sechzehn Tagen angekommen. Eine Lockerung der Kontaktsperre ist nicht in Sicht…

Tag 24 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

🧻🌳 Sollte es irgendwo da draußen in den unendlichen Weiten des Weltraum intelligente Lebewesen geben, die in der Lage sind uns zu beobachten, dann könnte ich mir vorstellen, wie sie laut lachen über uns: „Seht sie euch an – Sie nehmen sich die Luft zum Atmen und putzen sich damit den A**** ab!“

Tag 23 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Die Karwoche hat begonnen, Ostern steht vor der Tür. So viel hatten wir geplant in diesen Tagen, mit der ganzen Familie. Das Wetter hätte mitgespielt – endlich mal Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Die Natur blüht auf…

Tag 22 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Lange hatten Groß Britannien (ebenso wie Brasilien und die USA) die Pandemie heruntergespielt. Statt Isolation setzte man auf der Insel auf „Herdenimmunität“. Ironischerweise gehörte Boris Johnson (in Brasilien Staatschef Jair Bolsonaro) zu den ersten prominenten Corona-Opfern. Seit gestern liegt der britische Premier auf der Intensivstation und selbst Bolsonaro dürften seine Corona-Witzchen mittlerweile im Halse stecken bleiben. In New York sind bereits jetzt gemessen an der Fläche und Einwohnerzahl weltweit die meisten Toten zu beklagen.

Tag 21 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Social Distance… Schnappschuss im Vorübergehen. Leider ist das Foto technisch nicht von guter Qualität. Aber die Aussage hat mich betroffen gemacht, weil das Bild zeigt, wie einsam die Isolation viele Menschen macht.

Tag 20 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Schlimm, wenn die letzte Klopapierrolle sich verabschiedet. Ehrlich gesagt – ich brauche es nur als Deko fürs Foto 😉

Tag 19 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

So ein herrlicher Tag! Nach der Kälte der letzten Tage sind es heute 20 Grad! Bei so einem Wetter wäre die Innenstadt normalerweise voller Menschen – Halteraner und auswärtige Besucher. 

Tag 18 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Als wäre gar nicht geschehen: Vor dem Fenster blühen die Stiefmütterchen und freuen sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Tag 17 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Viel Zeit zum Nichtstun – oder um die Bude mal wieder auszumisten. Unnötiges kann weg…

Für Menschen mit psychischen Problemen ist dies eine doppelt problematische Zeit.

Tag 16 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Menschen in Altenwohnheimen dürfen keinen Besuch empfangen. Um ihnen eine musikalische Freude zu machen, rückt die Feuerwehr mit einem Hubwagen an und lässt zwanzig Meter über den Dächern der Stadt Beethovens „Freude schöner Götterfunken erklingen…

Tag 15 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Vor dem Fenster spiegelt die Tristesse draußen wie es gerade bei vielen Menschen im Inneren aussieht…

Tag 14 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Noch immer werden die Regale leergekauft. Die Regulierung der Hamsterkäufe durch die Ladeninhaber führt mitunter zu Handgreiflichkeiten zwischen Kunden und Mitarbeitern. Es ist vielleicht an der Zeit darüber nachzudenken, ob man Toilettenpapier tatsächlich braucht…

Tag 13 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Die Pandemie hat ihren Höhepunkt lange nicht erreicht. Mediziner befürchten, dass es an Intensivbetten und Beatmungsgeräten mangeln wird. Die bestätigten Krankheitsfälle verdoppeln sich derzeit alle drei Tage. Die einzige Chance den Engpässen zu entgehen besteht im Aufhalten der Infektionsrate. #flattenthecurve …

Tag 12 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Die behördlichen Ausgangsbeschränkungen treffen die Wirtschaft hart. Wer keinen systemrelevanten Job ausübt, kann nicht arbeiten.  Zudem kommt es überall zu Auftragsflauten. Für viele Unternehmen ist die Corona-Krise eine Katastrophe. Tausende beantragen Überbrückungsgelder.

Tag 11 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Durch das Herunterfahren der globalen Industrie gibt es messbare Werte auf den Rückgang der Emissionen. Könnte das Virus dazu beitragen, die Klimaziele doch noch einzuhalten?

Tag 10 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Lange, nicht enden wollende Tage des Nichtstuns… Wenn es regnet, fällt es nicht schwer zuhause zu bleiben. Aber am Wochenende zieht es die Leute noch immer in Scharen hinaus.

Tag 9 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

🐶 Hört geduldig zu, gibt keine Widerworte, wärmt Herz und Bauch, freut sich über Kleinigkeiten – In diesen Tagen der Kontaktbeschränkung tut es echt gut, ein Therapiehündchen auf dem heimischen Sofa zu haben…

Tag 8 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Der Mond ist aufgegangen. Abends um sieben gehen die Fenster in ganz Deutschland auf um gemeinsam zu singen. Na ja – in meinem Viertel war ich die einzige…

Tag 7 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Schon zu Beginn der Pandemie ist medizinischer Mundschutz kaum noch zu bekommen. Die Preise haben sich zum Teil vertausendfacht! Viele Menschen beginnen sich selbst BMNS-Masken zu nähen, nach dem Motto „Alles ist besser als nichts“…

Tag 2 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Leergekaufte Regale habe ich bisher nur in Entwicklungsländern gesehen. Kaum gibt es Aufrufe an die Bevölkerung, verantwortungsbewusst einzukaufen, kommt es augenblicklich zum genauen Gegenteil. 

Tag 1 der Corona-Pandemie in Deutschland: 

Nach den ersten Infektionsfällen in Deutschland wird eine Kontaktbeschränkung zunächst empfohlen, dann behördlich vorgeschrieben. Wer verantwortungsbewusst ist, hält sich freiwillig daran, andere müssen mehrmals aufgefordert werden. Es dauert eine Weile, bis wirklich jeder realisiert hat, wie ernst die Lage ist.

Antimon Fotografie

E-Mail: info@fotografie-haltern.de

Tel. +49 2364 3070

mobil: +49 1520 3224956

Besuchen Sie uns auf Facebook
Besuchen Sie uns auf Facebook